Ein in sich geschlossener Kreislauf

Biologische Landwirtschaft auf Gut Kerkow

Auf 750 Hektar Land betreiben wir 

Futter- und Getreideanbau

und arbeiten mit circa

90 Milchkühen,

100 Aberdeen-Angusrindern,

40 Sattelschweinen.

Darüber hinaus

wollen wir mit weiteren Nutztieren 

wie Hühner und Bienen ganzheitlicher 

Landwirtschaft nachgehen.

Ein in sich geschlossener Kreislauf

Auf Gut Kerkow produzieren wir vor allem Milch und Fleischerzeugnisse in Bioqualität. Der Marktfruchtbau soll sukzessive erweitert werden. Wir streben eine ganzheitliche, achtsame und artgerechte Landwirtschaft an. Dazu gehört ein in sich geschlossener Lebenskreislauf für die hier lebenden Tiere, eine möglichst verträgliche Umgebung und eine hohe Autarkie der Milch- und Fleischkühe auf unserem Hof. Wir vermeiden unnötige Wege und dadurch auch unnötigen Stress für unsere Tiere: Futteranbau, Aufzucht, Schlachtung, Verarbeitung und Verkauf finden an einem Ort statt. Wir sind uns sicher: Eine möglichst hohe Lebensqualität der Nutztiere ermöglicht auch eine hohe Qualität des Fleisches.

Als Fleischlieferanten dienen uns schwarze Aberdeen-Angusrinder. Ihr Fleisch ist feinfaserig und schön marmoriert und dadurch zart und geschmacksreich. Die Angusrinder leben das ganze Jahr über mit ihren Jungen auf der Weide und ernähren sich vom hier angebauten Futter. Wir achten die Angusrinder auch als Kulturtiere und schätzen ihren gemütlichen, ruhigen und genügsamen Charakter. Unser Milchvieh besteht einerseits aus Holstein-Friesländern, andererseits aus der gefährdeten Nutztierrasse Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind.

Ziel ist es, das Gut Kerkow als biodynamischen Hof, also als landwirtschaftlichen Betrieb mit eigener Charakteristik, zu führen. Dies bedingt die Koexistenz von möglichst vielen Tier- und Pflanzenarten. Bereits jetzt leben zusätzlich zu den Rindern circa 40 Sattelschweine auf Gut Kerkow, die zu Fleisch und Wurst verarbeitet werden. Darüber hinaus haben wir rund um Gut Kerkow insgesamt 7 Bienenvölker auf unseren Weiden und Ackerflächen etabliert, um die sich Sarah Wiener persönlich kümmert. In Zukunft möchten wir den Viehbestand um Hühner erweitern, um dem Ideal eines in sich geschlossenen landwirtschaftlichen Kreislaufs noch näher zu kommen. Die Erfahrung aus biodynamischen Betrieben bestätigt: Je vielfältiger und abwechslungsreicher ein Betrieb produziert, desto stabiler entwickelt sich die Umwelt. Hierbei kommt uns auch die Fruchtfolge zugute: Der an die Vegetationsperioden angepasste Anbau der Flächen erneuert und erhält die Bodenfruchtbarkeit. Der sorgsame Umgang mit dem Ökosystem begünstigt zudem die Ansiedlung von Tieren, die anderswo längst verdrängt wurden.