Gut für Mensch, Tier und Umwelt

 

Eine Stunde von Berlin, am Rande der Uckermark, liegt der biologische Landwirtschaftsbetrieb Gut Kerkow. An diesem Ort liegt er goldrichtig, denn Kerkow ist Teil des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Dem Schutz von Landschaften und Ökosystemen wird hier im Hinblick auf eine kulturell, sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung beigemessen. Das passt gut zu unserer Vorstellung eines in sich geschlossenen landwirtschaftlichen Systems: Auf Gut Kerkow möchten wir eine ganzheitliche Landwirtschaft mit kurzen Wegen pflegen.

Trotz der kargen und trockenen uckermärkischen Böden arbeiten wir gut und gerne mit dem, was uns die Region zur Verfügung stellt. Im Zentrum steht die Herstellung von Biofleisch und -milch. Der gesamte Aufzucht- und Produktionsvorgang findet an einem Ort statt, unserem Hof. Damit sorgen wir für Transparenz und vermeiden unnötige Transportwege. Wir sind überzeugt, dass eine gesunde und bewusste Ernährung (von sowohl Mensch als auch Tier) nur mit der eigenen Erzeugung von Lebensmitteln sichergestellt werden kann. Diese Überzeugung und Expertise möchten wir teilen. Auf einem Hof, der gut ist. Für Tier, Mensch und Umwelt.

Menschen auf Gut Kerkow

Auf Gut Kerkow arbeiten in der Landwirtschaft: Betriebsleiter Rasmus Hartwich, Hannes Marwedel, Thomas Engel, René Glase, Angela Reich, Thierno Birahm, Florian Mand & Fabian Vogel.

 In der Fleischerei: Produktionsleiter Kolja Laube, Steffen Mundins, Maik Ulrich, Enrico Schulze.

Im Hofladen und auf dem Markt: Ines Lüdke, Cordula Graff, Betty Babel, Karolina Krebber, Maria Merkel, Maud Purat & Henry Rodmann. 

Verantwortlich für die Biogasanlage sind: Holger Lehmann & Robin Schmock. 

Im Büro und Service arbeiten: Bärbel Konitzer, Denise Wolff, Dorothea Malik, Philip Clausing, Heidrun Reshöft, Wiebke Wilberts, Heike Fetter & Helga Böhm.

Mit einem alten Hof zu einer neuen Idee

Im Januar 2015 erwarben wir, Elenore Kaufhold, Sarah Wiener und Jochen Becker, als Partner das Hofgut Kerkow. Dieser brandenburgische Hof hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich. Im Besitz der preußischen Adelsfamilie Lynar-Redern machte sich das Gut im 18. Jahrhundert einen Namen als renommierter Zuchtbetrieb von Merinoschafen. Als der Hof enteignet und als volkseigenes Gut in der DDR weitergeführt wurde, blühte die Schafzucht sogar noch weiter auf. Mit der politischen Wende kam auch die Wende auf dem Hof: 1993 übernahmen Johannes Niedeggen und Partner das Gut inklusive Schafen und Rindern. Der damals noch geringe Kuhbestand wurde erweitert, und die Zucht von Milchvieh rückte mehr in den Fokus. In diese Zeit fällt auch der Bau einer Biogasanlage, die den Hof mit Energie und Wärme versorgt. Vor allem aber wurden nach der Wende die ersten Weichen in Richtung ökologische Landwirtschaft gestellt. Auf dieser Entwicklung bauen wir auf. Die Tradition der Viehzucht und Fleischverarbeitung führen wir weiter, wobei nachhaltiges Wirtschaften, der Erhalt von alten Rassen und die hohe Qualität von gesundem Fleisch im Mittelpunkt stehen.